Fischereiverein Oberviechtach e.V.
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Mühlweiher



Das größte stehende Gewässer ermöglichte 1957 die Gründung des Fischereivereins Oberviechtach und ist als Flurstück 401 der Gemarkung Pirkhof ausgewiesen. Seit dieser Zeit verpachtet die Familie Hösl ihren Besitz dem Fischereiverein zur Ausübung der Fischerei. Im Jahre 1991 erfolgte in Absprache mit dem Besitzer eine umfangreiche Entlandungsmaßnahme, um der vor allem durch die Fracht der Murach verursachten Verlandung wenigstens für einige Zeit Paroli zu bieten. Der gut besetzte Weiher ist Tummelplatz für sämtliche Friedfisch- und Weißfischarten, aber auch für die Raubfische Hecht und Zander. Neuerdings bedroht auch der Waller den Fischbestand und macht den Verantwortlichen des Vereins zu schaffen. Auch der Biber leistet seinen Beitrag und macht einige Stellen im Uferbereich zu einer ständigen Gefahrenquelle beim Begehen. Fast jedes Jahr müssen  die Angler bei den wiederkehrenden Hochwassern um ihren Fischbestand bangen.Alljährlich wird hier das Gemeinschaftsfischen des Vereins durchgeführt, nachdem hier ca. 30 Angelplätze zur Verfügung stehen und der artenreiche Bestand spannende Fischwaid garantiert.



Hammerweiher




Nachdem die Mitgliederzahl unseres Vereins ständig im Steigen begriffen war und geeignete Angelgewässer eher selten als Pachtgewässer zur Verfügung stehen, war es ein großer Erfolg für die Vorstandschaft, als sie den am Rande der Ortschaft Tröbes  in unmittelbarer Nähe des früheren Gutes Waltenrieth gelegenen Hammerweiher anpachten konnte. Zunächst waren umfangreiche Arbeiten im Uferbereich notwendig, damit entsprechende Pflegemaßnahmen rationell durchgeführt werden können. Eine Teilentlandungsmaßnahme der Flachzone, die der Verpächter Pfauntsch dankenswerterweise durchführte, gebietet der Entlandung wenigstens für einige Zeit Einhalt. Dieses stehende Gewässer weist ebenfalls einen guten Bestand an Friedfischen wie Karpfen und Schleien auf, aber auch Hecht und Zander fühlen sich im Kreise der wichtigsten Weißfischarten wohl und machen den Anglern Freude. Die Weiheranlage umgibt ein idylischer Umgriff mit vielen lauschigen Angelplätzen.





Schwandnerweiher



Ein weiterer Meilenstein im Rahmen der Suche nach geeigneten Angelgewässern war die langfristige Anpacht des Schwandnerweihers bei Schönsee, der sich im Besitz der Hoteliersfamilie Josef und Anni Utz befindet. Wer die Straße von Schönsee aus in Richtung Schwand befährt, sieht rechter Hand das landschaftlich reizvoll gelegene Gewässer, das durch eine Fischerhütte in der Gewässermitte besondere Attraktivität gewinnt. Der Baumbestand um das Gewässer war stark durch den Biber geschädigt, viele Bäume wurden von diesem Nager in das Wasser befördert. Heute sind die meisten Bäume durch Schutzgewebe aus Metall zuverlässig vor Verbiss geschützt. Der Verein führte an der Fischerhütte notwendige Reparaturen durch und versetzte vor allem auch den Steg, der vom Ufer aus Zugang zu diesem beliebten Aufenthaltsort der Angler ermöglicht, durch bauliche Meisterleistungen einzelner Mitglieder in einen Bestzustand. Auch hier finden wir jetzt einen guten Bestand an Friedfischen und Raubfischen vor. Wie an jedem Gewässer finden im Turnus verpflichtende Arbeitseinsätze der Mitglieder statt, die entsprechende Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen garantieren.





Murach I





Die Murach I gehört zu den „Gründungsgewässern“ des Fischereivereins Oberviechtach. Es handelt sich um das Teilstück des Baches Murach, das ab der Vereinigung des Werkbaches Plechhammer mit der Murach (Altbach) bis zum Einlauf in den Mühlweiher Lukahammer sich durch die Landschaft schlängelt. Das Gewässer gehört zur sogenannten „Forellenregion“, wird aber auch von Aiteln, Barschen, Nasen und weiteren verschiedenen Weisfischarten, die vom Mühlweiher bachaufwärts ziehen, bevölkert. Auch die Forellenzuchtanlagen, die im Sommer bei Niedrigwasser den Wasserstand des Flussbettes stark beeinträchtigen zeigen durch „Ausreißer“ Auswirkungen auf den Fischbestand. Der Verein bemüht sich, den Bestand an Bachforellen aufzubauen und zu erhalten. Die Fischer sind der Stadt Oberviechtach als Verpächter für die Überlassung dieses Teilstücks dankbar, nachdem viele Fische aus dem Hauptgewässer Mühlweiher aufsteigen und somit für den Verein  Verluste darstellen würden, falls das Gewässer in andere Hände käme. Im Jahre 2009 führte der Verein eine Elektroabfischung mit entsprechenden Hegemaßnahmen durch und sichtete den Bestand.




Murach 2




Ab der Pegelmessstation des Wasserwirtschaftsamtes unterhalb der Gartenrieder Mühle beginnt das Gewässer Murach II, das ebenfalls im Besitz der Stadt Oberviechtach ist und durch unseren Verein bewirtschaftet und genutzt wird. Der Bach durchfließt eine reizvolle Landschaft und fließt in zahlreichen Meandern äußerst abwechslungsreich abwechselnd durch Wald und Wiesenbereiche, Bei Flurnummer 1558 der Gemeinde Oberviechtach endet er kurz vor der Hermannsrieder Mühle unterhalb der Brücke der Straße Oberviechtach-Wildeppenried. Die ungefähre Länge des Fischwassers Murach beträgt hier etwa 3500 Meter, die Breite schwankt zwischen 1 und 3 Metern. Im Laufe der Jahre ist es dem Verein gelungen, hier ein attraktives Forellengewässer zu schaffen, an dem auch Fliegenfischer ihrer Passion frönen können. Starke Hochwasser, die nahrungsarmen Strecken durch den Hochwald und gelegentlich auftretende Raubfische sorgen gelegentlich für Rückschläge, die aber immer wieder durch Besatzmaßnahmen ausgeglichen werden können. Durch eine strenge Fangdisziplin und die Beschränkung auf eine vorgegebene Anzahl von Angeltagen versucht der Verein allen Mitgliedern hier die Freude an einem echten Angelerlebnis auf Salomoniden in herrlichster Natur zu ermöglichen.



Tröbesbach


Es war eine besondere Freude für die Petrijünger unserer Vereinsgemeinschaft, als sie zusammen mit dem Hammerweiher gleichzeitig auch das sich anschließende Fließgewässer Tröbesbach anpachten konnten.Der Tröbesbach entsteht aus einigen Quell- und Nebenbächen ab dem Bereich der Hannamühle, durchfließt Felder, Wälder und Wiesen, um neben dem Hammerweiher ein Kraftwerk anzutreiben. Ab hier fließt er, auch verstärkt durch einige Nebenbäche durch ein landschaftlich bemerkenswertes Wiesental in Richtung Niederland. Die zahlreichen Windungen, tiefen Gumpen und die Abwechslung der Fließgeschwindigkeit machen ihn zu einem klassischen Beispiel eines Forellenbaches. Durch ein Fischsterben wurde allerdings der gesamte Forellenbestand zunichte gemacht. Zur Zeit bemüht sich der Verein mit Hilfe gezielter Besatzmaßnahmen dem Gewässer wieder zu einem artgerechten Fischbestand zu verhelfen. Mit Sicherheit dauert es Jahre, bis der frühere Bestand wieder hergestellt werden kann.