Fischereiverein
Oberviechtach e.V.
   
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Erich Haberl hat am 30.09.2013 im Mühlweiher
einen Hecht mit 103 cm und
einem Gewicht von 8500 g gefangen
Herzlichen Glückwunsch und "Petri - Heil"

Hecht_Haberl_Erich_1 Hecht_Haberl_Erich_2
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Schnupperangeln 2013 vom 10.08.2013



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Fischerfest 2013 vom 21.07.2013

Fischerfest_2013_15

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Alexander Fröhlich hat am 14.07.2013 in der Murach 2
einen Saibling mit 41 cm und
einem Gewicht von 1100 g gefangen
Herzlichen Glückwunsch und "Petri - Heil"

Sailbling Alex Froehlich

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Verleihung der Erinnerungspräsente
vom Gemeinschaftsfischen 2013
und Grillfest
in Oberviechtach vom 29.06.2013


Grillfest_2013_2

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Karl Georg hat am 23.06.2013 im Mühlweiher
einen Waller mit 80 cm und
einem Gewicht von 4700 g gefangen
Herzlichen Glückwunsch und "Petri - Heil"

Waller Karl Georg

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Gemeinschaftsangeln 23.06.2013 am Mühlweiher

Gemeinschaftsangeln_2013_22

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Übergabe des BJV-Schulkalenders 2013 an der DESO

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Jägrtkalrnder 008 Jägrtkalrnder 008

Der Bayerische Jagdverband (BJV) gibt zusammen mit dem Landesfischereiverband Bayern auch für das Jahr 2013 wieder den Schulkalender „“Wald, Wild und Wasser““ heraus.
Zur Kalenderübergabe waren am Mittwoch der Vorsitzende des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) Kreisgruppe Oberviechtach, Alexander Flierl,  zusammen mit dem Hegegemeinschaftsleiter Rainer Mösbauer und dem Vorstandsmitglied  des Fischereivereins Oberviechtach, Josef Wachter, in die Doktor- Eisenbarth- Mittelschule gekommen, wo ihnen zur Begrüßung die Bläserklassen 4a und 4b ein Ständchen spielten.
Wie Flierl an die Schüler, Rektor Rudolf Teplitzki und die Lehrkräfte gewandt  ausführte,  soll dieser Kalender mit ausdrucksvollen Tierbildern von Tieren, die oft die Nähe der Menschen suchen,  ein Stück Natur in die bayerischen Klassenzimmer gebracht werden  und bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an der Natur und der Tierwelt, die viele nur mehr aus dem Fernseher kennen, wecken.
Josef Wachter führte aus,  dass Jäger und Fischer Vieles gemeinsam haben, da  sowohl  Wildtiere und Fische als auch ihre Lebensräume  der Hege und Fürsorge bedürfen.
Kann die Jagd erst ab dem 16. Lebensjahr (unter Aufsicht eines erfahrenen Jägers) nach dem Erwerb des Jagdscheines betrieben werden, so darf mit dem Angeln schon weit früher begonnen werden. Doch auch hier  muss ein erfahrener Angler dabei  sein, da auch beim Angeln zahlreiche Vorschriften beachtet werden müssen.
Wer sich für  fürs Angeln interessiert, muss sich aber einem  entsprechenden Verein, z.B. dem Fischereiverein  Oberviechtach anschließen.   Das alljährliche Schnupperangeln im Sommer am Mühlweiher in Lukahammer bietet eine Möglichkeit. Kontakt zum Angelhobby aufzunehmen.


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Fisch des Jahres 2013

Die Forellen


Fisch des Jahre 2012 Forellen


Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) hat in Abstimmung mit dem Deutschen Angler Verband (DAV), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) die Forelle zum Fisch des Jahres 2013 gewählt.

Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Im Meer hält sie sich bevorzugt in Küstennähe auf und steigt zum Laichen in Flüsse bis hin zu kleinen Bächen auf. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Je nach Lebensraum in den verschiedenen Gewässern entwickeln sich diese Fische unterschiedlich in Größe und Färbung und weiteren Merkmalen. Ausgewachsene Meer- und Seeforellen erreichen, im Gegensatz zu der verhältnismäßig kleinen Bachforelle (20-60 cm und 0,5-2 kg), meist eine Länge von 80–100 cm und ein Gewicht von 10-15 kg. Die drei Ökotypen sind problemlos kreuzungsfähig.

Forellen haben einen spindelförmigen, seitlich nur mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß. Das endständige Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Die Färbung der Forellen ist äußerst vielfältig und variiert sowohl zwischen den drei Formen der Forelle als auch zwischen einzelnen Populationen eines Ökotyps. Bachforellen haben eine gelbliche Grundfärbung und einen dunkel bräunlichen Rücken. Sie weisen meist rote, hell umrandete Tupfen auf. Dieses Merkmal unterscheidet sie von den See- und den Meerforellen, deren Schuppenkleid silbrig glänzt und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät ist. Die Meerforelle ist dem Lachs sehr ähnlich. Alle Jungtiere sind auf den Körperseiten dunkel gebändert.

Forellen werden auch vom Laien leicht als solche erkannt. Im Gewässer sind sie jedoch oft schwer zu entdecken, da ihre Körperfarbe zur Tarnung dem Untergrund angepasst ist.

Die Bachforelle kommt von Spanien bis zum Ural in ganz Europa in kühlen, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern mit Kies- oder Geröllgrund vor. Die Oberläufe der Fließgewässer bilden den bevorzugten Aufenthaltsraum und werden daher als Forellenregion bezeichnet. Als wertvoller Speisefisch wurden die Bachforellen in weiten Gebieten der Erde eingebürgert. Die Seeforelle findet man von Skandinavien bis zum Ural, auf den britischen Inseln sowie in den Voralpen- und Alpenseen. Die Meerforelle lebt im europäischen Küstengebiet von Portugal bis hoch in den Norden.

Je nach Verbreitungsgebiet findet die Laichzeit der verschiedenen Forellenformen zwischen Oktober und März im Süßwasser statt. Die Eier werden in eine flache Laichgrube gelegt, die das Weibchen im kiesigen Flussgrund durch kräftige Schwanzbewegungen anlegt. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen lang im Kies von ihrem Dottersack, bevor sie anfängt kleinen Insektenlarven und Krebstieren nachzujagen. Später ernähren sich die Jungfische weiterhin von Insektenlarven und anderem kleinen Getier und nehmen auch geflügelte Insekten an der Wasseroberfläche auf. Als Adulte leben vor allem die großen Exemplare aller drei Formen in der Regel räuberisch und fressen Fische. Jungfische bleiben einen längeren Zeitraum im Laichgewässer, um dann in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer zu ziehen. Nur Bachforellen bleiben oft standorttreu. Geschlechtsreif werden Forellen nach etwa drei bis fünf Jahren.

Die beliebte Regenbogenforelle ist übrigens keine heimische Art. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeführt.

Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume aller drei Forellentypen bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar.

Das bedeutet, wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer. Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.



Fisch_des_Jahres_2013_Bachforelle
                     Foto Bachforelle © : A. Hartl

Fisch_des_Jahres_2013_Seeforelle
                     Foto Seeforelle © : A. Hartl  

Fisch_des_Jahres_2013_Meerforelle
                     Foto Meerforelle © : F. Hecker