Fischereiverein
Oberviechtach e.V.
   
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Termine 2017

Freitag 26. Mai  2. Arbeitseinsatz Tröbes
Samstag, 27. Mai  Grillfest Stadel Martin Fischer
Freitag, 23. Juni  3. Arbeitseinsatz Schönsee
Samstag, 15. Juli  4. Arbeitseinsatz Lukahammer
Samstag, 29. Juli  5. Arbeitseinsatz Tröbes
Samstag, 05. August  Schnupperangeln Lukahammer
Samstag, 16. September  6. Arbeitseinsatz Schönsee
Sonntag, 03. Dezember   Weihnachtsfeier
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Arbeitseinsatz am 26.05.2017 in Tröbes
Grillfest am 27.05.2017 in Ovi

Liebe Angelfreunde!
Am Freitag 26. Mai sind die Mitglieder beim Arbeitseinsatz in Tröbes gefordert.
Die Mäher beginnen um 17.30 Uhr mit der Arbeit, ab 18 Uhr werden die übrigen Arbeiten erledigt.
Der neue Mäher des Vereins kommt wieder zum Einsatz.

Das traditionelle Grillfest des Vereins findet schon einen Tag später,
am Samstag 27. Mai ab 19 Uhr im Anwesen von Martin Fischer statt.
Wie gewohnt sollen die Damen der Angler die Grillmeister mit einem
Kuchenbuffet und Salaten unterstützen.

Die Vorstandschaft rechnet bei beiden Veranstaltungen mit vielen
Teilnehmern.
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Jahreshauptversammlung vom 04.02.2017


Saisonstart mit neuem Mähgerät

Hier geht´s zum Zeitungsbericht
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Schnupperangeln 2016

 

Hier geht´s zu den Bildern und den Zeitungsbericht
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Fischerfest 2016


Hier geht´s zu den Bildern und den Zeitungsbericht
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Verleihung der Erinnerungspräsente
vom Gemeinschaftsfischen 2016
und Grillfest
in Oberviechtach vom 11.06.2016



Hier geht´s zu den Bildern und den Ergebnissen
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Gemeinschaftsangeln vom 06.06.2016

Gemeinschaftsangeln_Panorama
Hier geht´s zu den Bildern
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Roth Luca hat am 06.06.2015 im Mühlweiher 
einen Spiegelkarpfen mit 
einem Gewicht von 3200 g gefangen
Herzlichen Glückwunsch und "Petri - Heil"

Spiegelkarpfen_Luca

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Fisch des Jahres 2016

EIN TOLLER HECHT

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Gemeinsame PM des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST), des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN):Raubfisch mit vielen spitzen Zähnen ---Schmackhafter Speisefisch durch Lebensraumverluste zunehmend bedroht

Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten verbessert.

Ausgewählt wurde der Hecht gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF). „Mit seiner unverwechselbaren Gestalt zählt der Hecht zu den bekanntesten heimischen Fischarten“, sagte Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes. Markant sind der langgestreckte Körper, die nach hinten verlagerte Rücken- und Afterflosse und vor allem das entenschnabelartige Maul. Er besiedelt stehende Gewässer vom kleinen Tümpel bis zum großen See, aber auch Fließgewässer vom Oberlauf bis hinab in die küstennahe Brackwasserregion. „Der Hecht ist beispielgebend für die vielen Fischarten, die zur Fortpflanzung auf intakte Ufer- und Auenbereiche entlang der Gewässer angewiesen sind. Nur wenn solche naturnahen Lebensräume erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden, können die Bestände des Hechtes sowie vieler weiterer Fischarten zukünftig in unseren Flüssen erhalten werden“, sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel. Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen zeigen, dass es gelingen kann, nicht nur dem Hecht, sondern auch zahlreichen anderen Tier- und Pflanzenarten wieder neuen Lebensraum zu geben. „Besatzmaßnahmen durch Angelfischer und Vereine sind auf Dauer keine Lösung. Aber sie helfen bei der Bestandsentwicklung in beeinträchtigten Gewässern“, ergänzte Happach-Kasan.

Hintergrund: Der Hecht (Esox lucius)

Der Hecht zählt zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Er besiedelt stehende Gewässer vom kleinen Tümpel bis zum großen See, aber auch Fließgewässer vom Oberlauf bis hinab in die küstennahe Brack-wasserregion. 

Der Hecht kann mit seinen zahlreichen spitzen, nach hinten gebogenen Zähnen hervorragend Beute packen: Fische aller Art, auch eigene Artgenossen, Frösche, gelegentlich auch kleine Wasservögel und Säugetiere wie Mäuse oder Bisamratten stehen auf dem Speiseplan. Die Durchschnittsgröße eines Hechtes liegt zwischen 50 und 100 Zentimetern. Weibliche Hechte können jedoch 1,30 Meter überschreiten und über 20 Kilogramm schwer werden.

Der Hecht ist ein standorttreuer Raubfisch. Er lauert gerne in Ufernähe regungslos auf seine Beute, die er im blitzschnellen Vorstoß ergreift. Als Einzelgänger versteckt er sich gerne zwischen Wasserpflanzen, Baumwurzeln, an Schilfkanten oder Uferböschungen. Dort ist er durch seine grüne bis bräunliche, durch gelbe Bänder durchbrochene Färbung ausgezeichnet getarnt.

Zur Laichzeit im zeitigen Frühjahr zieht der Hecht in krautreiche Flachwasserbereiche der Überschwemmungsflächen oder in kleine Gräben und Nebengerinne, wo die klebrigen Eier an Wasserpflanzen angeheftet werden. Solche für seine Vermehrung notwendigen Flächen sind typischerweise im Frühjahr überschwemmte Wiesen der Flussauen, aber auch die Flachwasserzonen und Überschwemmungsbereiche unserer Seen. Durch Trockenlegung von Wiesen und das Ausbleiben von Frühjahrsüberschwemmungen infolge von Regulierungsmaßnahmen sind geeignete Laichplätze selten geworden. Hinzu kommt der Verlust an geeignetem Lebensraum im Zuge der Uferbegradigung und Verbauung. Insbesondere die Jungfische sind auf die sich schnell erwärmenden Flachwasserbereiche mit ihrem großen Nahrungsangebot angewiesen.

Trotz der weiten Verbreitung sind die Bestände des Hechts daher in vielen Gewässern gering. In der Roten Liste wird der Hecht als „ungefährdet“ eingestuft, der langfristige Bestandstrend zeigt jedoch einen mäßigen Rückgang der Bestände. Vorrangiges Ziel ist es daher, die Gewässer und ihre Auen auch für den Hecht wieder in einen naturnahen Zustand zu bringen. Intakte Flussauen brauchen eine natürliche Überschwemmungsdynamik. Wo es möglich ist, müssen ehemalige Auen wieder zurückgewonnen werden. Dies ist gleichzeitig ein Beitrag zum Hochwasserschutz.

Berlin/Bonn, 9. Oktober 2015


Quelle:
Deutscher Angelfischerverband e.V
www.dafv.de
Bundesamt für Naturschutz
www.bfn.de